Müller-Klepper: Chance für JoHo Rheingau - positive Standortentwicklung absichern

Rheingau. Die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper begrüßt die Ankündigung von Sozialminister Stefan Grüttner, eine neue Rechtsverordnung für die Gewährung von Sicherstellungszuschlägen für Krankenhäuser der Notfallversorgung in Hessen zu erlassen. "Das ist eine gute Nachricht. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass auf diese Weise die Grundlage geschaffen wird, dass‎ das St. Josefs-Hospital Rheingau in Rüdesheim den Zuschlag und damit eine bedeutende finanzielle Unterstützung erhält. Sie kann ein stützender Baustein sein, um den Standort dauerhaft abzusichern", erklärte die CDU-Politikerin.

Die Abgeordnete hat sich im Sozialministerium dafür eingesetzt, dass die gestellten Anträge auf einen Sicherstellungszuschlag für die Rüdesheimer Klinik für die Jahre 2014 bis 2017 positiv entschieden werden. "Dass nun der Gemeinsame Bundesausschuss einen neuen Kriterienkatalog beschlossen hat, erleichtert dies."

Dass auch für Kliniken, die nicht alle Kriterien erfüllen, ein Zuschuss möglich werden soll, sei eine grundlegende Weichenstellung, um zu einer positiven Entscheidung zugunsten von Rüdesheim zu kommen. "Ich freue mich, dass die Landesregierung diese Möglichkeit, eine hessenspezifische Regelung zu schaffen, nutzt", freut sich Petra Müller-Klepper. ‎Sie hatte eine solch hessische Ausnahmeregelung gefordert. "Dies ermöglicht, gezielt die Situation vor Ort zu berücksichtigen." Damit könne den regionalen Besonderheiten vor Ort Rechnung getragen werden, wenn die bundesweit vorgegebenen Kriterien eine Bewilligung verhindern.

Das JoHo Rheingau sei für die Notfallversorgung der Region notwendig, so die Abgeordnete. "Deshalb ist die Zahlung eines Zuschusses aus Krankenkassenmitteln zum Ausgleich der Defizite, die durch die Erfüllung‎ dieser Aufgabe entstehen, berechtigt."

Auf diese Weise könne die positive Entwicklung der Klinik gestärkt werden, die in einem Plus von 300 Patienten zwischen 2016 und 2017 zum Ausdruck komme. Die Klinik sei auf einem guten Weg. Der Träger entwickele sie mit großem Engagement zukunftsweisend weiter und lege ein klares Bekenntnis zum Standort in Wort und Tat ab.

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