Müller-Klepper und Beuth: „Jetzt für EU-Programm anmelden“

Rheingau-Taunus. Städte und Gemeinden können mit finanzieller Hilfe der EU kostenlose drahtlose Internet-Hotspots in öffentlichen Räumen einrichten. Die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth ermuntern die Kommunen im Rheingau-Taunus sich zu bewerben. „Jetzt muss die Registrierung für das Programm über das WiFi4EU-Webportal erfolgen. Mitte Mai wird dann die erste Aufforderung erfolgen und die registrierten Kommunen können sich mit ihren Projektideen um die ersten 1.000 Gutscheine im Wert von jeweils 15.000 Euro bewerben, mit denen die Einrichtung der Hotspots bezahlt wird“, teilten die CDU-Politiker mit.

Die EU-Kommission habe das Programm Ende März mit der Eröffnung des Web-Portals offiziell gestartet. „Alle Kommunen, die noch kein kostenloses WLAN haben, kommen für eine Förderung in Frage“, so die Abgeordneten. Die Gutscheine sollen in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen vergeben werden, wobei auf die geographische Ausgeglichenheit geachtet werde.

In den nächsten zwei Jahren werde es vier weitere Bewerbungsrunden geben. „Es stehen aus dem EU-Haushalt 120 Millionen Euro bereit, damit bis zu 8.000 Gemeinden kostenlose öffentliche Wi-Fi-Dienste einrichten können“, erläuterten Müller-Klepper und Beuth. Ziel der EU sei es, dass bis 2020 jedes Dorf und jede Stadt in Europa über einen kostenlosen WLAN-Internetzugang in der Nähe der Zentren des öffentlichen Lebens – wie Plätze, Parks, Bibliotheken, Museen etc. – verfüge.

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