Rheingau/Kloster Eberbach. Vor 25 Jahren wurde die Partnerschaft zwischen dem Land Hessen und der Region Emilia-Romagna, die in Norditalien zwischen der Adria, der Gebirgskette des Apennin und dem Fluss Po liegt, begründet. Das "silberne" Jubiläum wurde jetzt festlich im Rheingau begangen – im Laiendormitorium von Kloster Eberbach. Europaministerin Lucia Puttrich, Europastaatssekretär Mark Weinmeister, Landtagspräsident Norbert Kartmann und die Vorsitzende des Europaausschusses des Landtags und Rheingauer Abgeordnete, Petra Müller-Klepper, begrüßten die italienische Delegation, die vom Präsidenten der Emilia-Romagna, Stefano Bonaccini, und Parlamentsvizepräsident Fabio Rainieri angeführt wurde.

Die Gäste aus Ital‎ien dankten für die Gastfreundschaft und waren vom Ambiente des Veranstaltungsorts, seiner Geschichte und der Rheingauer Weinkultur beeindruckt. Von besonderem Interesse war für sie, dass der Bestseller „Der Name der Rose“ in Kloster Eberbach verfilmt worden ist, da Autor Umberto Eco über 30 Jahre an der Universität in Bologna, der Hauptstadt der Emilia-Romagna, gelehrt hat.

„Zur lebendigen Partnerschaft zwischen Hessen und der Emilia-Romagna, in deren Rahmen neben den politischen Kontakten vielfältige wirtschaftliche, kulturelle und soziale Kooperationen realisiert wurden und gepflegt werden, leistet der Rheingau mit der Hochschule Geisenheim University einen wichtigen Beitrag“, so Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper. Die Geisenheimer Wissenschaftler und Studenten haben eine enge Verbindung zur italienischen Weinbauregion aufgebaut und arbeiten mit dem Bereich Weinbau der Università Cattolica del Sacre Cuore in Piacenza sowie dem Fachbereich Agrarwissenschaften der Università de Bologna zusammen.

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