Rheingau-Taunus. Das Landesprogramm „Digitale Dorflinde – WLAN für den ländlichen Raum in Hessen“, mit dem seit dem vergangenen Jahr die Kommunen beim Ausbau des mobilen Internets unterstützt werden, wird im Rheingau-Taunus rege genutzt. Dies haben die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth auf ihre Anfrage von der Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, erfahren.

„Das Land hilft gezielt bei der Einrichtung öffentlicher Hotspots im ländlichen Raum, damit dort das Internet einfach und kostenlos nutzbar ist. Aktuell sind bereits 93.266 Euro bewilligt worden, damit an 95 Standorten in elf Städten und Gemeinden im Kreisgebiet frei zugängliches WLAN zur Verfügung steht. Die Hotspots sind entweder schon eingerichtet worden oder im Aufbau“, teilen die CDU-Politiker mit.

Die Abgeordneten ermuntern, die neue Förderrunde 2019 für den weiteren Ausbau des freien WLAN in öffentlichen Einrichtungen und auf Plätzen im Rheingau-Taunus zu nutzen. Landesweit stünden in diesem Jahr eine Million Euro bereit. Aus dem Programm seien Zuschüsse von bis zu 1.000 Euro pro installiertem Hotspot und bis zu 10.000 Euro pro Kommune möglich.

Die Fördermittel des Landes von 93.266 Euro verteilen sich auf die folgenden 95 Standorte:

Aarbergen: 9.322 Euro für 10 Hotspots. Standorte: Palmbachhalle Panrod, Haus der Vereine sowie Feuerwehr in Daisbach, Vereinshaus sowie Kirchfeldhalle Michelbach, Dorfgemeinschaftshäuser Michelbach und Rückershausen, Mehrzweckhalle Hausen, Feuerwehr und Bürgerhaus Kettenbach.

Eltville: 8.000 Euro für 8 Hotsports. Standorte: Freibad, Rathaus Erbach, Weinprobierstand Hattenheim MÜZE 1 und 2, Verwaltung Martinsthal, städtisches Gebäude Kiliansring 3, KD-Anleger am Platz von Montrichard.

Geisenheim: 7.688 Euro für 8 Hotspots. Standorte, jeweils Außenbetrieb: Rathaus, Stadtwerke Soherhaus, Lindentheater, Café am Dom, Jugendzentren Geisenheim und Marienthal, Dorfgemeinschaftshaus Stephanshausen, Altes Rathaus Johannisberg.

Heidenrod: 5.000 Euro für 5 Hotspots. Standorte: Dorfgemeinschaftshäuser Watzelhain, Springen, Nauroth, Dickschied, Landschied.

Idstein: 10.000 Euro für 10 Hotspots. Standorte: Willi-Moor-Halle Heftrich, Dorfgemeinschaftshäuser Kröftel, Oberrod, Lenzhahn, Dasbach, Niederauroff, Oberauroff, Ehrenbach und Eschenhahn.

Niedernhausen: 8.000 Euro für 8 Hotspots. Standorte: Rathaus, Dorfgemeinschaftshaus Oberseelbach, Lenzenberghalle Niederseelbach, Gemeinde Engenhahn, Alte Schule Königshofen, Altes Rathaus und Dorfgemeinschaftshaus Oberjosbach, Autalhalle.

Oestrich-Winkel: 9.000 Euro für 9 Hotspots. Standorte: Brentanoscheune innen und außen, Touristinfo, Reisemobil-Stellplatz-Parkplatz, Fritz-Allendorf-Halle, Bürgerzentrum Oestrich, Turnhalle und Bürgerhaus Hallgarten, Turnhalle Oestrich.

Rüdesheim: 9.548 Euro für 10 Hotspots. Standorte: Asbach-Bad, Bürgerhäuser Eibingen und Presberg, Feuerwehr Aulhausen und Assmannshausen, Hotel zwei Mohren, Hotel Lamm, Metzgerei Bach, Vereinshaus und Seilbahn Assmannshausen.

Schlangenbad: 6.708 Euro für 7 Hotspots. Standorte: Rathaus, Turnhalle Georgenborn, Bürgerhäuser Wambach, Bärstadt, Hausen v.d.H., Obergladbach und Niedergladbach.

Taunusstein: 10.000 Euro für 10 Hotspots. Standorte: Rathaus, Bürgerhaus, Fraktionsräume, Stadtbibliothek, Dorfgemeinschaftshäuser Seitzenhahn, Watzhahn. Wingsbach, Niederlibbach, Jugendzentrum Koop, Sport- und Kulturhalle Wingsbach.

Walluf: 10.000 Euro für 10 Hotspots. Standorte: Rathaus, Feuerwehr, Marktstr. 29, Friedhofshalle, Kita Villa Regenbogen, Sportplatz, L8 0 Rheinallee, Rheinstr. 1, Friedhof Hauptstraße, Kita Paradies.

Nicht nur im Kreisgebiet, auch landesweit stößt das Programm auf große Resonanz, so Müller-Klepper und Beuth. Hessenweit seien bisher 806 Hotspots mit insgesamt 741.249 Euro gefördert worden. „Das Programm und die Anstrengungen der Landesregierung bei der Digitalisierung zeigen Wirkung. Laut dem ‚Deutschland-Index der Digitalisierung‘ gibt es in Hessen mehr öffentliche WLAN-Hotspots, also frei zugängliches Internet als in vielen anderen Bundesländern. Hessen liegt mit seiner digitalen Infrastruktur im Ländervergleich in der Spitzengruppe“, betonten die Abgeordneten.

Informationen zum Förderprogramm unter: www.hessen-wlan.de
Ansprechpartner bei Rückfragen: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, Tel. 069 9132-7474, technologie@wibank.de oder hotspot@hessen-wlan.de

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