Region ist Programmschwerpunkt

Rheingau. Die Landesregierung unterstützt die Filmvorführungen, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe „kinoSommer Hessen“ auch im Rheingau stattfinden. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper auf ihre Anfrage von Boris Rhein, dem Minister für Wissenschaft und Kunst, erfahren hat, sind dem Film- und Kinobüro Hessen e.V. für das aktuelle Programm Mittel in Höhe von 24.000 Euro bewilligt worden.

„Unter den Spielstätten ist der Rheingau mit drei besonders reizvollen vertreten: dem Geisenheimer Domplatz, Kloster Eberbach und der Wallfahrtskirche St. Hildegard in Eibingen. Die Aufführungen dort werden Filmkunst und unsere Kulturlandschaft neu erfahrbar machen und außergewöhnliche Kinoerlebnisse bescheren“, erklärte die CDU-Politikerin.

Das Festival bringe den Film und damit Kultur in die Landschaft. Es funktioniere historisch interessante und architektonisch attraktive Orte in Hessen zu Kinos um. „Der Rheingau bietet mit seinen vielen Kultur- und Baudenkmälern besonders gute Möglichkeiten und ist ein Programmschwerpunkt“, so Petra Müller-Klepper

Das Motto und Ziel des Festivals, anspruchsvolle Filme vor großartiger Kulisse zu zeigen, werde an den drei Rheingauer Orten besonders gut umgesetzt. „Die Spielorte und Filme sind aufeinander abgestimmt. Das sorgt für einen Kulturgenuss mit besonderer regionaler Note“, erläutert die Abgeordnete.

In Geisenheim wird es vor dem Rheingauer Dom zwei Open-Air-Kino-Abende geben. Am 24. August wird bei Einbruch der Dunkelheit um ca. 21.00 Uhr der Film „Lucky“ zu sehen sein, am darauffolgenden Abend um die gleiche Zeit die Komödie „Madame“. „Die Aufführungen sind dem Engagement des Cafés am Dom zu verdanken, das Veranstalter ist, unterstützt von der ‚Geisenheimer Aktiv Gruppe‘ und dem Lindentheater als Kinopartner“, so Petra Müller-Klepper.

Kino am Drehort und damit eine besondere Attraktion ist die Präsentation des Films „Der Name der Rose“ in Kloster Eberbach, die bereits ein Klassiker beim „kinoSommer Hessen“ ist. Am 14. und 15. September ist jeweils um 20.30 Uhr der Welterfolg in der Basilika – nun auch in der Originalfassung mit englischen Untertiteln – zu sehen. „Möglich wird dies durch die Stiftung Kloster Eberbach als Veranstalter, die vor Filmbeginn ab 19 Uhr mit einer Klosterführung zu den Dreharbeiten für die richtige Einstimmung sorgt“, merkt die Abgeordnete an.

Zum Finale des diesjährigen Filmfestivals gibt es noch einmal „Kino in der Kirche“ an historischer Stätte. Am 6. Oktober lädt die Pfarrei Heilig Kreuz Rheingau in die Eibinger Wallfahrtskirche St. Hildegard ein, wo ab 19 Uhr der Film „Maria Magdalena“ gezeigt wird. Der Rheingau setzt mit dieser Vorführung den Schlusspunkt unter den hessenweiten „kinoSommer 2018“.

Die Filmabende im Rheingau verdeutlichen nach den Worten von Petra Müller-Klepper, dass beim „kinoSommer Hessen“ eng mit den kulturellen Akteuren vor Ort, Kinobetreibern und Kommunen zusammengearbeitet werde. „Dies ist eine Stärke des Projekts. Dadurch entsteht ein Netzwerk, um solche Angebote dauerhaft zu etablieren.“ Sie dankte den Kooperationspartnern und Sponsoren, die im Rheingau dieses kulturelle Public Viewing mit besonderen Filmen an originellen Spielorten ermöglichen.

Weitere Informationen unter www.kinosommer-hessen.de

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