Rheingau. Die Landesregierung unterstützt die Anschaffung eines Elektro-Transporters für den Eltviller Tisch, der mehr als 200 bedürftige Menschen im Oberen Rheingau mit Lebensmitteln versorgt. Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Petra Müller-KIepper hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration eine Zuwendung in Höhe von 20.000 Euro bewilligt. Die Kosten für das neue Fahrzeug betragen 35.000 Euro. Hinzu kommen weitere 15.000 Euro für den Kühlausbau.

Manfred Edelmann, der Vorsitzende des Eltviller Tisches, hatte die CDU-Politikerin über die Notwendigkeit der Neuanschaffung informiert und um Hilfestellung bei der Finanzierung gebeten. „Die Gespräche im Ministerium und die anschließende Antragstellung waren erfolgreich. Dies ist die zweite Neuanschaffung des Eltviller Tisches, zu der das Land einen Beitrag leistet“, freut sich die Abgeordnete.

Bereits 2014 waren 7.735 Euro für ein neues Fahrzeug bewilligt worden, nun kann auch das zweite veraltete Fahrzeug mit Landeshilfe ausgetauscht werden. 2017 hatte Petra Müller-Klepper auch eine Landeszuwendung in Höhe von 15.000 Euro für ein neues Kühlfahrzeug der Rheingauer Caritastische in die Wege geleitet.

„Der Elektro-Transporter soll bis Anfang Dezember geliefert werden. Dann verfügt der Eltviller Tisch über zwei zeitgemäße Fahrzeuge, mit denen der fachgerechte Transport der Lebensmittel und die hierfür erforderliche Kühlkette zwischen der Ausgabestelle an der Weinhohle und den Supermärkten und Bäckereien gewährleistet ist“, so Petra Müller-Klepper. Da die Fahrten ausschließlich in Eltville, Kiedrich und Walluf erfolgten, hätten die Verantwortlichen sich für die umweltfreundliche Lösung entschieden, das Diesel-Fahrzeug durch ein Elektrofahrzeug zu ersetzen.

Mit dem Zuschuss übermittele das Land seine Anerkennung für das vorbildliche Engagement, das mittlerweile seit elf Jahren kontinuierlich erbracht werde. „Der Eltviller Tisch leistet direkte, unbürokratische Hilfe und damit segensreiche Arbeit. Er schlägt eine Brücke zwischen Mangel und Überfluss, indem er an Menschen mit geringem Einkommen oder einer kleinen Rente monatlich rund 1,5 Tonnen einwandfreie Lebensmitteln ausgibt, die ansonsten im Müll landen würden. Dies ist nur möglich, weil eine große Zahl an Helferinnen und Helfern im Ehrenamt mitwirkt und soziale Verantwortung lebt“, betonte die Abgeordnete. Dieser Einsatz könne nur reibungslos funktionieren, wenn der Tisch über die notwendige Ausstattung verfüge.

« Gotik und Wein 30 Jahre Partnerschaft Schlangenbad-Craponne »