„Region braucht Hilfestellung“

Rheingau. Das Land Hessen soll die Beseitigung und Aufarbeitung der Windwurfschäden, die in der Region durch den Gewittersturm in der Nacht zum 1. August 2017 entstanden sind, finanziell unterstützen. Hierfür setzt sich die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper in einem Schreiben an Priska Hinz, Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, ein.

„Es handelt sich um ein außergewöhnliches Schadensereignis. Nach der vorläufigen Schätzung sind im Bereich des Forstamtes Rüdesheim, zu dem die sieben Rheingauer Kommunen und Schlangenbad gehören, rund 74.350 Festmeter Schadholz angefallen. Am stärksten sind der Gemeindewald von Kiedrich und die Stadtwälder von Oestrich-Winkel und Eltville betroffen. Die Region braucht die Hilfestellung des Landes. Nur so können die regional katastrophalen Kalamitätsfolgen bewältigt werden“, erklärte die CDU-Politikerin. Sie teilt mit ihrem Schreiben nachdrücklich das Anliegen der Bürgermeister von Oestrich-Winkel und Eltville, Michael Heil und Patrick Kunkel, dass das Land der schwierigen Sachlage Rechnung trägt und Hilfe gewährt.

Petra Müller-Klepper hat die Ministerin gebeten, die Fördermöglichkeiten, die in der Richtlinie für die forstliche Förderung in Hessen enthalten sind, umfassend und großzügig zu nutzen und ggf. auch Sondergenehmigungen zu erteilen. Sie schlägt vor, die Soforthilfemaßnahmen zur Aufarbeitung des Schadholzes und Räumung der betroffenen Flächen zu fördern. Ebenso brauche die Wiederaufforstung mit standortgerechten Bäumen Unterstützung. Hilfreich und erforderlich seien auch Zuschüsse für die Einrichtung von Holzlagerplätzen und die Instandsetzung der Forststraßen.

„Es würde mich freuen, wenn Sie in diesem Sinn eine zeitnahe Prüfung vornehmen und baldige Entscheidung treffen. Dies würde den betroffenen Kommunen die zügige Beseitigung und Aufarbeitung der Schäden erheblich erleichtern“, appelliert die Abgeordnete an die Ministerin.

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