Rheingau/Geisenheim. Die Hessische Landesregierung unterstützt die Erprobung einer Sprühdrohne beim Spritzmitteleinsatz in den Weinbergen, die von der Hochschule Geisenheim University im Sommer dieses Jahres gestartet worden ist. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper von Minister Boris Rhein erfahren hat, sind für diesen Zweck 75.000 Euro aus dem Innovations- und Strukturentwicklungsbudget des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Verfügung gestellt worden.

„Es handelt sich um eine Alternative zum Hubschraubereinsatz. Mit der Drohne lassen sich Pflanzenschutzmittel zielgerichteter ausbringen. So werden die Reben effektiver und umweltschonender vor Krankheiten geschützt“, erläuterte die CDU-Politikerin. Die neue Technologie berge nach Ansicht der Wissenschaftler großes Potential – insbesondere für den Einsatz in den Steillagen, deren Bewirtschaftung arbeits- und kostenintensiv sei. Die schwer zugänglichen und klein parzellierten Weinberge dort würden durch die Drohne präziser abgeflogen. Weitere Vorteile gegenüber dem Hubschrauber H seien der reduzierte Treibstoffverbrauch, die niedrigere Lärmbelastung und eine geringere Unfallgefahr.

« BUGA 2031: Hessen soll mit ins Boot - Rheingau gleichwertig im Konzept berücksichtigt Jugendpark der Kulturen: Anschubfinanzierung vom Land »