Kiedrich. Das Land Hessen unterstützt Kiedrich bei der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper mitteilt, sind der Kommune hierfür Landesmittel aus dem Hessischen Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) bewilligt worden. „Die angemeldete Maßnahme ist als förderfãhig anerkannt. Das Finanzministerium hat grünes Licht gegeben. Kiedrich kann Fördermittel in Höhe von 143.924 Euro abrufen", erklärte die CDU-Politikerin.

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung sei ein wichtiger Beitrag, um Energie zu sparen. „Die Straßenbeleuchtung macht durchschnittlich ein Drittel des Stromverbrauchs einer Kommune aus. LED-Technik kann diesen Anteil um 70 bis 80 Prozent verringern und verbessert dabei noch die Lichtverhältnisse“, erläuterte Petra Müller-Klepper.

Mit der Freigabe der Fördermittel durch das Finanzministerium könne die Gemeinde ihr Förderkontingent aus dem KIP-Programm komplett nutzen, so die Landtagsabgeordnete. Das Land stellt die Mittel über ein Darlehensprogramm der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WiBank) zur Verfügung. Die Tilgung erfolgt zu 80 Prozent durch das Land, zu 20 Prozent durch die Kommune. Zusätzlich trägt das Land in den ersten zehn Jahren die Zinsen.

„Das Land unternimmt größte Anstrengungen, um die Finanzsituation der Kommunen zu konsolidieren. Innerhalb eines kurzen Zeitraums hat die Landesregierung drei große Unterstützungsprogramme aufgelegt, von denen Kiedrich profitiert hat“, betonte die CDU-Politikerin. Mit dem Kommunalen Schutzschirm habe das Land der Gemeinde 3,52 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Durch die Neustrukturierung des Kommunalen Finanzausgleichs könne Kiedrich jährlich mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von gut 180.000 Euro rechnen. Hinzu kämen jetzt die KIP-Mittel.

Insgesamt sei für den Rheingau-Taunus-Kreis und die 17 kreisangehörigen Städte und Gemeinden in dem KIP-Programm die bemerkenswerte Summe von 17.163.784 Euro für Zukunftsinvestitionen vorgesehen. Das Investitionsprogramm sei auf die Bedürfnisse der Kommunen zugeschnitten. Sie könnten vor Ort selbst entscheiden, wofür sie das Geld einsetzen. Hinzu komme im Zuge des Folgeprogramms KIP II eine Gesamtfördersumme von 14 Millionen Euro, die für die Sanierung von Schulen im Rheingau-Taunus verwendet werden können.

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