Müller-Klepper und Beuth: „Hessenweit mobil für 1 Euro am Tag“

Rheingau-Taunus. Seit rund 100 Tagen gibt es im Rheingau-Taunus das neue Schülerticket, mit dem man im Kreis und darüber hinaus in ganz Hessen mit dem Öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sein kann. Die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth ziehen unter Verweis auf die Verkaufszahlen der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft eine positive erste Zwischenbilanz der Landesinitiative.

„Das Schülerticket findet im Rheingau-Taunus großen Anklang. Bisher sind 11.138 Karten verkauft worden. 7.600 wurden vom Rheingau-Taunus-Kreis als Schulwegkostenträger für Schülerinnen und Schüler bestellt, die Anspruch auf Erstattung eines ÖPNV-Tickets haben. 3.538 Tickets wurden im freien Verkauf ausgegeben“, teilen die CDU-Politiker mit.

Im Vergleich zur CleverCard, dem Vorgängerangebot, mit dem man nur innerhalb der Kreisgrenzen unterwegs sein konnte, sei eine Steigerung durch höhere Absatzzahlen im freien Verkauf zu verzeichnen. Von der CleverCard wurden im entsprechenden Vorjahreszeitraum insgesamt 10.319 Stück ausgegeben. „Das Schülerticket ist nicht nur günstiger, sondern bietet auch mehr Leistung, weil die räumliche Gültigkeit ausgedehnt ist. Die neue Karte macht hessenweit mobil, ohne über Tarifzonen, Waben und Anschlusstickets nachdenken zu müssen“, so Müller-Klepper und Beuth. „Noch nie war Bus- und Bahnfahren für junge Leute so attraktiv wie mit diesem preiswerten Jahresticket, das auch außerhalb der Schulzeit, an den Wochenenden und in den Ferien gilt.“

Für 1 Euro am Tag - 365 Euro im Jahr - können Schülerinnen, Schüler und Auszubildende aus dem Rheingau-Taunus das Ticket für Busse, Regionalzüge, Straßenbahnen, U-Bahnen und S-Bahnen in ganz Hessen nutzen. Auch freiwillig Wehrdienstleistende, Teilnehmer an einem frei¬willigen sozialen Jahr, an einem freiwilligen ökologischen Jahr oder vergleichbaren sozialen Diensten (z.B. Bundesfreiwilligendienst) sind zum Erwerb berechtigt.

Die neue Karte entlaste die Eltern nicht nur im Portemonnaie, sondern auch im Zeitbudget, denn manche Autofahrt im „Elterntaxi“ werde überflüssig. Auch trage sie zu Klimaschutz und Verkehrssicherheit bei und erschließe Bussen und Bahnen neue Nutzer. „Die jungen Leute erfahren den ÖPNV als einfache und verlässliche Alternative zum eigenen Auto oder zum Elterntaxi“, so Müller-Klepper und Beuth.

Das Land stelle in der dreijährigen Erprobungsphase 20 Millionen Euro pro Schuljahr zur Verfügung, um etwaige Verluste der Verkehrsverbünde auszugleichen. Hessenweit können rund 840.000 Schüler und Auszubildende von dem Angebot profitieren.

« Der neue Wahlkreisbrief Oktober ist da! Rheingau wird Schwerpunkt der Städtebauförderung - Oestrich-Winkel und Rüdesheim neu in Landesprogramme aufgenommen »