Rheingau-Taunus. Seit kurzem werden vom Rheingau-Taunus-Kreis Warnmeldungen über Gefahrenlagen auch via App herausgegeben und können direkt auf dem Smartphone empfangen werden. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper mitteilt, gibt es nun vom Land finanzielle Unterstützung für dieses ergänzende Informationssystem. Innenminister Peter Beuth habe dem Kreis eine Zuwendung in Höhe von 17.850 Euro bewilligt

„Per App können Informationen über konkrete oder mögliche Bedrohungslagen direkt, zielgenau und individuell bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Dies ist kein Ersatz für die bestehenden Systeme, sondern ein weiterer Baustein, um die Bevölkerung zu warnen und ihr konkrete Verhaltenshinweise zu geben“, erklärte die CDU-Politikerin. So könne man schnell und zuverlässig erfahren, ob eine Gefahr bestehe oder nicht. In Zeiten sogenannter Fake News sei dies von zentraler Bedeutung.

Innenminister Beuth habe 2014 die „Förderung zur erstmaligen Beschaffung von ergänzenden Systemen zur Warnung der Bevölkerung über elektronische Medien“ (z.B. KATWARN der öffentlich-rechtlichen Versicherer oder vergleichbarer Systeme anderer Hersteller) eingeführt. Der Rheingau-Taunus sei die 21. Gebietskörperschaft in Hessen, die eine Zuwendung aus diesem Programm erhalte.

Petra Müller-Klepper empfiehlt, den Service auf dem Mobiltelefon zu installieren. Der Kreis biete ihn über sieben verschiedene Apps an, die unter „App-Store“ oder „Google Play“ verfügbar seien und heruntergeladen werden könnten. Dort finden Sie die Warn-App "Nina" vom Bundesamt für den Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe oder die Warn-App "Katwarn".

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