Rheingau-Taunus. Möglichst alle Regionen in Hessen sollen die Europawoche 2020 mitgestalten, die vom 2. bis 10. Mai stattfinden wird. Die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth rufen die gesellschaftlichen Institutionen und Akteure im Rheingau-Taunus wie Schulen, kommunale Einrichtungen, Kirchen, Vereine, Verbände und sonstige Gruppen auf, sich mit Aktivitäten und Veranstaltungen zu beteiligen. Für ausgewählte Initiativen besteht die Möglichkeit einer Förderung durch die Hessische Staatskanzlei. Zuwendungen können unter Vorlage einer Projektbeschreibung und eines Kostenplans bis 29. Februar 2020 beantragt werden.

„Mit den Aktivitäten im Rahmen der Europawoche sollen aktuelle europäische Themen und Ideen in den Blickpunkt gerückt und Europa vor Ort begreifbar gemacht werden“, erklärten die CDU-Politiker. Ein thematischer Schwerpunkt stelle der 70. Jahrestag der Schuman-Erklärung am 9. Mai dar, der als Geburtstag der Europäischen Union gelte. „2020 ist auch das Jahr des 30jährigen Jubiläums der Deutschen Einheit und ein Grund, die europäische Dimension der deutschen Wiedervereinigung in den Blick zu nehmen“, erklärten die Abgeordneten.

Die bevorstehende deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 setze zudem neue Schwerpunkte der Europapolitik. „Im Vordergrund stehen die Themen Klimaschutz, Migration, Wirtschaft, Digitalisierung, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und Demokratie. Auch sie bieten sich für die Gestaltung der Europawoche an“, so Müller-Klepper und Beuth. Zudem sei es möglich, regionale Partnerschaften in den Mittelpunkt zu stellen. „Im Hinblick auf mögliche Veranstaltungsformate sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.“

Alle Aktivitäten, die in Hessen stattfinden, werden in einem Online-Veranstaltungskalender veröffentlicht. Veranstaltungen können bis zum 20. April 2020 über ein Online-Formular angemeldet werden unter www.europawoche.hessen.de, wo auch weitere Informationen und Serviceleistungen wie ein kostenfreies Werbeplakat abrufbar sind.

Förderantrage sind bis 29. Februar 2020 per E-Mail unter europawoche@stk.hessen.de einzureichen. Auskünfte erteilt Frau Heike Rosenkranz, Tel. 0611-32-3788.

Zur Beantwortung von grundsätzlichen Fragen zur Europawoche steht in der Europaabteilung der Hessischen Staatskanzlei Frau Sandra Cyriax unter 0611-32-3620 bzw. europawoche@stk.hessen.de zur Verfügung.

Hintergrundinformation
Seit 1994 richten die Länder gemeinsam mit der Bundesregierung, der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und der Vertretung des Europäischen Parlamentes in Berlin jährlich im Mai die Europawoche aus. Im Mai liegen die beiden sogenannten Europatage, der 5. Mai als Gründungstag des Europarates sowie der 9. Mai als Jahrestag der Robert-Schuman-Erklärung von 1950. Im vergangenen Jahr wurden in der Europawoche hessenweit rund 150 Veranstaltungen an über 50 Orten durchgeführt.

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